Allerheiligen 

Ein letztes Mal zum Sehnsuchtsort: „Wonschkutsch“ erfüllt Wünsche von Schwerkranken

Wenn am 1. November überall im Land die Gräber gesegnet werden, gedenken Familien ihrer Angehörigen. Manchmal schwer krank, hatten viele noch einen Herzenswunsch, der angesichts des Gesundheitszustandes nicht mehr zu verwirklichen war. Die ASBL „Wonschkutsch“ setzt alles daran, das zu ändern. Zwei „Kutscher“ erzählen.

Das kleinere der beiden Fahrzeuge der ASBL „Wonschkutsch“: Die beiden „Kutscher“ François Gobillot und Léa Baulesch haben viel zu erzählen

Das kleinere der beiden Fahrzeuge der ASBL „Wonschkutsch“: Die beiden „Kutscher“ François Gobillot und Léa Baulesch haben viel zu erzählen Foto: Editpress/Julien Garroy

„Viele denken, die Fahrten mit schwer kranken Menschen seien eine ganz traurige Angelegenheit“, sagt Léa Baulesch (65). „Aber das ist nicht so.“ Sie hat schon viele Wünsche erfüllt und weiß: Das Gegenteil ist meistens der Fall. Es sind Tage voller Erinnerungen, voller Gespräche, mit Lachen und Weinen. Neun von zehn Fahrten verlaufen in ihren Worten „top“. Genauso oft bekommen die „Kutscher“, wie sich die Fahrer nennen, zu hören: „Ich könnte das nicht, es würde mich viel zu sehr belasten.“

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