Modedroge

Ein Tropfen zwischen Rausch und Absturz: GHB versetzt Luxemburger Clubszene in Aufruhr

Manche nennen sie „K.-o.-Tropfen“, andere sprechen von „Liquid Ecstasy“ oder einfach nur „G“: GHB/GBL ist seit kurzem auch in der Luxemburger Clubszene wieder als Partydroge auf dem Vormarsch. Besitzer und Veranstalter schlagen Alarm: Zwischen Rausch und Absturz steht oft nur ein einziger Tropfen. Mit Aufklärungskampagnen wollen sie die Nutzer nun zur Vernunft bringen.

Partygänger sollen auch künftig sicher in der Luxemburger Clubszene feiern können. Deshalb wollen Besitzer, Veranstalter und Behörden nun zusammen gegen GHB vorgehen.

Partygänger sollen auch künftig sicher in der Luxemburger Clubszene feiern können. Deshalb wollen Besitzer, Veranstalter und Behörden nun zusammen gegen GHB vorgehen. Foto: Freepik

„Zunächst hatte ich mir nichts dabei gedacht“, sagt Jules*. „Ich habe mich gut gefühlt. Stark, selbstbewusst und attraktiv. Viel lockerer und voller Energie“, so der Student, der regelmäßig in der Partyszene im In- und Ausland unterwegs ist. Die farblose Flüssigkeit hat er sich entweder bei Bekannten besorgt oder bei Dealern auf Afterpartys. Mit einer Pipette hat er sich „G“ dann ins Getränk gemischt. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten: „Nach fünf bis zehn Minuten fühlt man sich entspannt, enthemmt und unheimlich attraktiv“, so Jules.

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