Exil
Ein Künstler, der keine Grenzen kennt: Alborz Teymoorzadeh über Kunst, Isolation und die Suche nach Zugehörigkeit
Seit Oktober 2024 lebt Alborz Teymoorzadeh nicht mehr in Luxemburg. Im Gespräch mit dem Tageblatt erzählt er von einer Gesellschaft, die Kunst an ihrem wirtschaftlichen Wert misst, von Isolation und Zugehörigkeit – und warum er sich niemals als Asylsuchender bezeichnen würde.
Alborz Teymoorzadeh: „Ich habe niemals um Asyl gebeten, sondern meinen Platz als Künstler und Mensch verteidigt“ Foto: Carole Theisen
1. März 2025 – die Vernissage seiner eigenen Ausstellung. Ein Moment, in dem normalerweise alles zusammenkommt: Monate, Jahre der Vorbereitung, die Reflexion eines künstlerischen Prozesses, das Zusammenspiel von Raum, Licht und Werk.