Bous-Waldbredimus
Ein Jahr nach der Fusion: Langsam entsteht ein Gemeinschaftsgefühl
Idyllisch schmiegt sich die Gemeinde Bous-Waldbredimus in die Hügellandschaft Foto: Editpress/Alain Rischard
Seit mehreren Jahren arbeitet das Innenministerium an einer Territorialreform, bei der vor allem kleine Gemeinden mit knapp 1.000 Einwohnern fusionieren sollen – um so auf eine Größe von rund 3.000 Einwohnern anzuwachsen. So geschehen in der neuen Fusionsgemeinde Bous-Waldbredimus, wo die Fusion am 1. September 2022 in Kraft trat. Ein wichtiger Meilenstein in Richtung Fusion wurde allerdings schon am 3. April 2022 gelegt. An diesem Tag wurden die Einwohner der beiden Gemeinden nämlich per Referendum gebeten, für oder gegen die geplante Fusion zu stimmen. In der damaligen Gemeinde Waldbredimus stimmten 75 Prozent der Bewohner für eine Fusion. Deutlich knapper fiel die Entscheidung in Bous aus. Hier machten 115 Stimmen den Unterschied, denn lediglich 57 Prozent der Einwohner stimmten für eine Fusion mit der Nachbargemeinde.