Wiltz

Ein Fest im Wandel: Das Fatima‑Pilgern verliert seinen gewohnten Rhythmus

Zwischen Prozession, Wetterkapriolen und improvisierten Familienpicknicks zeigt sich in Wiltz, wie sehr sich das Fatima‑Fest an Christi Himmelfahrt gewandelt hat – und warum es trotzdem nichts von seiner sozialen Kraft verliert.

Morgendliche belebte Stadtstraße mit Fußgängern und Verkehr bei Sonnenaufgang

Schon am Morgen füllen sich die Straßen der Stadt Foto: Carole Theisen

„Es ist nicht mehr wie früher“, sagt Familie Barbosa aus Remich. „Früher war alles voller Menschen, überall wurde gegrillt, überall war Leben. In den Hügeln vor Wiltz wurde bereits am Vortag gecampt und gefeiert. Jetzt ist fast alles verboten.“

Unter einem kleinen Pavillon im Stadtzentrum sitzen mehrere Generationen zusammen. Auf dem Tisch: Salate, Fleisch, Brot, Kaffee. Nebenan laufen Kinder zwischen Klappstühlen und Kühlboxen hindurch. Es ist genau dieses Bild, das den 14. Mai in Wiltz bis heute prägt – auch wenn sich das Fest verändert hat.

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