Ombudsfrau
Eigene Hundestaffel soll Drogenkonsum im Gefängnis reduzieren
Der „Service du contrôle externe des lieux privatifs de liberté“ hat am Montag einen 144-seitigen Bericht vorgestellt, der sich mit der Untersuchung des Drogenkonsums von Häftlingen befasst. Neben einer generellen Bestandsaufnahme lieferte Ombudsfrau Claudia Monti Verbesserungsvorschläge für die Zukunft.
Damit weniger Drogen in die Haftanstalt gelangen, sollen die Kontrollen verschärft werden Archivbild: Editpress/Alain Rischard
Drogen sind in allen gesellschaftlichen Schichten vertreten – auch unter Häftlingen. Hohe Gefängnismauern können daran nichts ändern. Immer wieder greifen Insassen zu illegalen Mitteln, die von den Besuchern oder dem Personal in den Strafvollzug geschmuggelt wurden. Wie Ombudsfrau Claudia Monti mitteilte, erhärtete sich während der Ausarbeitung des 144-seitigen Berichts, der am Montag vorgestellt wurde, der Verdacht gegenüber einigen Gefängniswächtern. In diesem Fall dauern die Ermittlungen weiter an und es gilt die Unschuldsvermutung.