Bilanz nach dem Hochwasser
Echternach kämpft mit Millionenschäden und plant eine eigene Pegelmessstation
Auch eine Woche nach den verheerenden Überschwemmungen sind die Spuren noch immer deutlich sichtbar. Die Müllberge wurden zwar größtenteils abgetragen, der entstandene Schaden wird allerdings erst nach und nach sichtbar.
Nach dem Hochwasser sammelten Freiwillige und Mitarbeiter der Gemeinde insgesamt 513 Tonnen Sperrmüll Foto: Editpress/Anne Lommel
„Bislang wurden 513 Tonnen Sperrmüll von unseren Arbeitern eingesammelt und entsorgt“, gab Bürgermeister Yves Wengler auf einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung am Montag bekannt. Das Ausmaß der Zerstörung in der Abteistadt ist enorm – alleine an der Infrastruktur der Gemeinde sind Schäden in Höhe von fünf bis sechs Millionen Euro entstanden. Schon für die bloße Entsorgung des eingesammelten Sperrmülls haben die Räte rund 200.000 Euro vorgesehen.