Domaine Tageblatt

Drohnen könnten die Arbeit im Weinberg revolutionieren – auch in Luxemburg?

Drohnen werden in immer mehr Bereichen eingesetzt – auch im Weinbau. Stand die Technik bisher noch in den Kinderschuhen, hat sie sich jüngst rasant weiterentwickelt. Doch bürokratische Hürden bremsen den Einsatz aus. Noch.

Die neue T50-Spritzdrohne begeistert bei einer Vorführung die anwesenden Winzer

Die neue T50-Spritzdrohne begeistert bei einer Vorführung die anwesenden Winzer Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Mit einem lauten Surren hebt sie vom Boden ab, steigt ein paar Meter in die Luft, dreht sich – und legt los. Zahlreiche Winzer, Technikbegeisterte und andere Schaulustige haben auf diesen Augenblick gewartet. Es ist das neue Drohnenmodell T50 für den Einsatz in der Landwirtschaft, das jetzt Richtung Reben fliegt. Über den Trauben fängt sie mit dem Sprühen an und arbeitet sich selbstständig im Zickzackkurs den steilen Weinberg hinab. Die drei Meter breite und rund 100 Kilogramm schwere Sprühdrohne zeigt an einem Montag Ende Juli im Weinberg in Kinheim an der Mosel, was sie kann. Und das ist eine ganze Menge.

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