Reportage

„Drogensuche nur ein Spiel“: So bildet der Zoll seine Spürhunde aus

Sie sind der Schreck der Drogenhändler in Luxemburg: die Einsatzteams des Zolls mit ihren Spürhunden. Doch wie werden die Tiere eigentlich ausgebildet? Das Tageblatt hat die Ausbildungsstätte der Spürhunde der „Brigade de recherches et cynotechnique“ besucht und mit den Drogenfahndern über die Beziehung zwischen Tier und Trainer geredet. Das alles an einem historischen Ort: dem „Birelerhaff“ in Sandweiler.

Ein eingespieltes Team: ein Trainer mit seinem Spürhund

Ein eingespieltes Team: ein Trainer mit seinem Spürhund Foto: Editpress/Julien Garroy

Hund Kobe rennt auf einer Hofwiese in Sandweiler über eine Rampe, danach folgt ein Slalom. Sein Herrchen begleitet ihn auf Schritt und Tritt. Alle paar Sekunden schaut das Tier seinen Hundehalter erwartungsvoll an, denn jedes korrekte Verhalten wird belohnt. Was kinderleicht aussieht, „erfordert viel Einfühlungsvermögen und Wissen“, sagt Sam*, der Verantwortliche für die Ausbildung der Spürhunde bei der „Brigade de recherches et cynotechnique“ des Zolls.

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