„Impuls“
Drogenberatung für Jugendliche eröffnet lang ersehnten Standort im Süden Luxemburgs
Neben einem Standort im Zentrum und einem im Norden wurden letzte Woche Freitag die Räumlichkeiten von „Impuls“ in Esch eingeweiht. Direkt über dem „Point info jeunes“ in der 10, rue du Commerce befindet sich seit Mai 2020 die Beratungsstelle für jugendliche Drogenabhängige. Einen Standort im Süden fordern die Mitarbeiter schon seit über 20 Jahren.
In den neuen Räumlichkeiten direkt über dem „Point info jeunes“ in der Escher rue du Commerce treffen junge Menschen mit Suchtproblemen auf ein offenes Ohr Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
40 Prozent der luxemburgischen Bevölkerung stammt aus dem Süden des Landes. „Impuls“, damals noch „MSF Solidarité jeunes“, weil der Dienst von „Médecins sans frontières“ gegründet wurde, hat 1997 die erste Beratungsstelle in der Hauptstadt eröffnet. Später kam der Standort im Norden hinzu. „Wir waren von Anfang an überzeugt, dass wir einen Standort im Süden brauchen“, sagt René Meneghetti, Diplompsychologe und Direktor von „Impuls“. Bisher fehlte es hierfür jedoch an Manpower, die vom Ministerium bestimmt wird.