Urteil

Drei (vermutlich tote) IS-Kämpfer aus Luxemburg zu 15 Jahren Haft verurteilt

In Abwesenheit wurden drei IS-Kämpfer aus Luxemburg zu 15 Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Wahrscheinlich lebt keiner mehr von ihnen. Damit folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Am kommenden Montag fällt ein viertes Urteil, das für Steve Duarte.  

Spielte eine entscheidende Rolle bei der Radikalisierung der vier Angeklagten: die Tewhid-Moschee in der Escher Brillstraße

Spielte eine entscheidende Rolle bei der Radikalisierung der vier Angeklagten: die Tewhid-Moschee in der Escher Brillstraße Foto: Editpress-Archiv

Das Gericht folgte der Forderung der Staatsanwaltschaft und hat im Urteil zum ersten Teil des Prozesses gegen drei IS-Kämpfer aus Luxemburg eine Strafe von 15 Jahren Haft ohne Bewährung für die drei angeklagten früheren „Gotteskrieger“ verhängt. Die Brüder Denis (Jahrgang 1986) und Anes O. (1990) sowie Benisen R. (1994) sollen allerdings tot sein. Der Vierte im Bunde, Steve Duarte aus Meispelt, soll dagegen noch in einem kurdischen Gefangenenlager in Syrien sitzen. Eindeutige Beweise gibt es dafür jedoch nicht. Das letzte Lebenszeichen stammt aus dem Jahr 2022. Gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Das Urteil fällt am kommenden Montag.  

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