Luxemburg
Drei Vorfälle innerhalb einer Woche: ABBL ist überrascht, dass regelmäßig Geldautomaten gesprengt werden
Nach einer ungewöhnlich langen Pause von knapp drei Jahren haben Unbekannte in den vergangenen Tagen dreimal versucht, Geldautomaten zu sprengen. Erbeuten konnten sie dabei allerdings nichts. Die ABBL wundert sich, dass es trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen immer wieder zu solchen Vorfällen kommt.
Am 17. Januar haben Unbekannte versucht, einen Geldautomaten in Reisdorf zu sprengen Foto: Editpress/Julien Garroy
Knapp drei Jahre lang war es in Luxemburg überraschend ruhig, was die Sprengung von Geldautomaten betrifft. Zwischen März 2022 und Dezember 2024 wurde hierzulande kein einziger Fall gemeldet. Seit ein paar Wochen scheinen Kriminelle jedoch wieder Gefallen daran zu finden, Bankomaten in die Luft zu jagen. Am 31. Dezember 2024 wurde in Roost der erste Sprengversuch seit dem 22. März 2022 gemeldet. Seitdem häufen sich die Fälle. Nach dem Vorfall am 17. Januar in Reisdorf mussten am 22. Januar mehrere Polizeieinheiten in Oberpallen anrücken, weil Unbekannte erneut versucht hatten, einen Geldautomaten zu sprengen. Einen Tag später wurde ein weiterer Versuch gemeldet – dieses Mal in Saeul. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und ruft die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Personen in der Nähe von Bankomaten sowie verdächtige Wagen über den Notruf 113 zu melden.