Esch
Drei Mikrofone sollen Lärmbelastung durch ArcelorMittal im Viertel Bruch messen
Staubwolken und Dauerlärm – je nachdem, wie in Esch/Alzette der Wind steht, kann der nahegelegene Industriestandort von ArcelorMittal für die Anwohnerinnen und Anwohner zur Belastung werden. Deshalb setzt man dort seit einigen Jahren auf einen regelmäßigen Dialog mit den Betroffenen, um die Umweltbelastungen Schritt für Schritt zu reduzieren.
Der Industriestandort von ArcelorMittal in Esch sorgt bei Bewohnern der nahegelegenen Wohnviertel immer wieder für Unmut Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Es gibt nichts Besseres, als gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und darüber zu diskutieren, wie die Situation verbessert werden kann“, betont Francis Hengen vom Interessenverein Bruch. Er war bei dem Treffen am 17. Oktober dabei, als ArcelorMittal eine Delegation aus Vertretern von Stadtviertelvereinen, Ministerien und lokalen Interessengruppen im Rahmen des Programms Intelligent City Challenge (ICC) auf das Werksgelände in Esch einlud. Ziel war es, Maßnahmen vorzustellen, mit denen die Umweltauswirkungen der industriellen Aktivitäten verringert und die Transparenz gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern gestärkt werden sollen.