Prozess

Dr. Benoît Ochs vor Gericht: Zwischen Freispruch und Berufsverbot

Dr. Benoît Ochs, hinlänglich bekannter Allgemeinmediziner und Corona-Maßnahmen-Skeptiker, droht wegen seiner Meinung ein Jahr Berufsverbot. Am Mittwoch war sein Berufungsprozess. Seine Verteidigung pocht auf Freispruch. Die Ärztekammer bleibt bei der Forderung nach zwölf Monaten Berufsverbot. Am 16. März gibt das Gericht das Urteil bekannt.

Dr. Benoît Ochs kurz vor Prozessbeginn am Mittwoch. Der Allgemeinmediziner, Bildmitte, mit Maske, wird von rund 100 „Freunden“ begrüßt.

Dr. Benoît Ochs kurz vor Prozessbeginn am Mittwoch. Der Allgemeinmediziner, Bildmitte, mit Maske, wird von rund 100 „Freunden“ begrüßt. Foto: Editpress/Julien Garroy

Dr. Benoît Ochs hat scheinbar einen Hang zum Märtyrer: „Wenn ich verurteilt werde, dann ist das eine politische Entscheidung.“ Damit ist vieles, aber nicht alles gesagt. Am Mittwoch war der Berufungsprozess des Allgemeinmediziners. In erster Instanz ist er im Juli 2021 zu einem Jahr Berufsverbot verurteilt worden. Ob es dabei bleibt, darüber hat nun der oberste Disziplinarrat des „Collège médical“ am Bezirksgericht Luxemburg zu befinden.

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