Kunstecke

Digitales Symposium: „Verteidigung der Kunstfreiheit“ im Gespräch

Von politischer Repression sind Kunstschaffende direkt betroffen, die Kunstfreiheit gilt es demnach weltweit zu schützen und zu verteidigen. Des Themas nimmt sich am 11. und 12. Februar ein international angelegtes Livestream-Symposium in Karlsruhe an.

Das Symposium „Institutions and Resistance – Alliances for Art at Risk“ soll dazu dienen, eine möglichst vollständige Bestandsaufnahme der aktuellen Verletzungen in Sachen Kunstfreiheit und „existentieller Bedrohung“ von Künstler(innen) zu erstellen

Das Symposium „Institutions and Resistance – Alliances for Art at Risk“ soll dazu dienen, eine möglichst vollständige Bestandsaufnahme der aktuellen Verletzungen in Sachen Kunstfreiheit und „existentieller Bedrohung“ von Künstler(innen) zu erstellen Symbolbild: dpa-Zentralbild/dpa/Martin Schutt

Trotz massiver Verletzung der Menschenrechte finden die Olympischen Winterspiele in Peking statt. So künstlich der Schnee, so gekünstelt hypokritisch die Aussagen so mancher Funktionäre und Staatschefs zur Selbstrechtfertigung einer Teilnahme. Ein allgemeiner Boykott der Spiele findet nicht statt, auch die Zusammenarbeit mit der Volksrepublik auf kultureller, wirtschaftlicher und politischer Ebene wird nicht in Frage gestellt und darf nicht unterbrochen werden. Diplomatischer Pragmatismus, politisches Kalkül, wirtschaftliches Interesse und gegenseitige kulturelle Befruchtung haben Vorrang. So weit, so gut.

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