Online-Sicherheit
Digitale Fantasien, echte Auswirkungen: „Bee Secure“ warnt vor Porno-Klischees
Porno-Plattformen vermitteln ein verzerrtes Bild der Realität – und Jugendliche lassen sich leicht davon beeindrucken. Eine neue Kampagne soll auf die digitalen Gefahren aufmerksam machen und auf eine altersgemäße sexuelle Erziehung hinweisen.
Ein Affe im „Cyber-Dschungel“ auf der fiktiven Porno-Seite „Cornhub“ – das Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellt Foto: Service national de la jeunesse
Mit der neuen Kampagne „CORNHUB ≠ REALITY“ macht „Bee Secure“ auf die realitätsferne Darstellung von Sexualität in Online-Pornografie aufmerksam. Die Initiative richtet sich vor allem an Jugendliche und will sie dazu ermutigen, kritisch mit pornografischen Inhalten im Netz umzugehen. Laut dem aktuellen „Bee Secure Radar“ glauben rund 60 Prozent der 12- bis 17-Jährigen, dass Gleichaltrige zumindest gelegentlich Pornografie konsumieren. Dabei entstehen oft verzerrte Vorstellungen von Geschlechterrollen, Körperidealen und sexuellen Erwartungen – Vorstellungen, die wenig mit der Wirklichkeit zu tun haben.