Blühende Landschaften an der Sauer

Die verschwundenen Gärten: Als Wasserbillig noch Rosen exportierte

Ein Straßenschild im Wohnviertel führt in eine fast vergessene Zeit. Zwischen der Echternacher Straße in Wasserbillig und der Sauer lagen einst Baumschulen und Rosenfelder. Von ihnen blieben nur Namen. Ortsbesuch in einer verschwundenen Landschaft.

Wasserbillig im Jahr 1952: Zwischen den Häusern und der Sauer lagen Baumschulen und Rosenfelder. Heute ist das Gelände bebaut. An die frühere Nutzung erinnert die rue des Pépinières

Wasserbillig im Jahr 1952: Zwischen den Häusern und der Sauer lagen Baumschulen und Rosenfelder. Heute ist das Gelände bebaut. An die frühere Nutzung erinnert die rue des Pépinières Foto: privat

Nahe dem Aquarium von Wasserbillig fällt mitten in einem ruhigen Wohnviertel ein Straßenschild auf: „Rue des Pépinières“ – „Hanner de Goarden“.

„Pépinières“ gab es hier einst wirklich. Also Baumschulen und Rosenzuchtbetriebe. Nicht bloß ein paar Beete. Zwischen der Echternacher Straße und der Sauer wurden im großen Stil Bäume, Sträucher und Rosen gezogen und exportiert.

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