Zum „Internationalen Roma-Tag“

Die serbische Hip-Hop-Band „Pretty Loud“ rappt gegen Diskriminierung und für Frauenrechte

Heute ist „Internationaler Tag der Roma“. In dem Kontext werfen wir einen Blick auf die Sängerinnen der ersten weiblichen Roma-Hip-Hop-Band der Welt: Pretty Loud. Sie finden nicht mehr nur in den Roma-Vierteln im serbischen Belgrad Gehör – mit starken Stimmen gegen Diskriminierung und für Frauenrechte sorgen sie europaweit für Furore.

Die erste Roma-Frauen-Hip-Hop-Band der Welt kommt aus dem serbischen Belgrad: die Sängerinnen Zlata, Elma, Silvija und Selma (v.l.n.r.) von Pretty Loud

Die erste Roma-Frauen-Hip-Hop-Band der Welt kommt aus dem serbischen Belgrad: die Sängerinnen Zlata, Elma, Silvija und Selma (v.l.n.r.) von Pretty Loud Quelle: Grubb, Belgrad/Serbien

Selbst beim Interview wollen Serbiens lautstärkste Frauenaktivistinnen vom Singen nicht lassen. „Versuch’, mich zu verstehen, soll ich etwa schweigen?“, stimmen Elma und Selma Dalipi im Foyer der Belgrader „Sutjeska“-Schule mit getragenen Stimmen an, bevor Zlata Ristic die Zwillingsschwestern mit einem schnellen Rap-Sprechgesang und schlängelnden Handbewegungen unterbricht: „Nein. Mach keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Es ist Zeit, dass ich sage, was ich habe: Ich habe dasselbe Recht wie du!“ „Musik ist eine Botschaft, die die Leute am schnellsten erreicht“, sagt die Rapperin und Tänzerin Zlata: „Und ein schöner Weg ist sie beim Kampf für die Gleichberechtigung dazu.“

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