Ein Jahr nach dem Tornado
Die meisten Schäden wurden behoben, doch die Erinnerung bleibt
Ein Tornado ist in Luxemburg ein seltenes Schauspiel. Vor einem Jahr jedoch fegte solch ein Wirbelsturm über den Südwesten des Landes hinweg und richtete erheblichen Schaden an. Über 600 Häuser wurden beschädigt und 19 Personen verletzt. Wie sieht die Lage ein Jahr danach aus?
Der Tornado verwüstete große Teile des Südwestens Luxemburgs Foto: Editpress/Anne Lommel
In den Straßen von Käerjeng und Petingen sieht man auf den ersten Blick fast nichts mehr von der Katastrophe am 9. August 2019. Hier und da erinnern Gerüste an den Sturm, der eine Spur der Verwüstung hinter sich gelassen hatte. Wegen der Corona-Pandemie seien die Reparaturarbeiten leicht in Verzug geraten, berichtet der Petinger Bürgermeister Pierre Mellina (CSV). Mittlerweile seien die meisten der beschädigten Gebäude in seiner Gemeinde wieder instand gesetzt worden. Manche der Betroffenen würden die Reparaturarbeiten auch nutzen, um umfangreichere Änderungen vorzunehmen.