Bartringen

Die generationenübergreifende Magie des Entenangelns: „Es geht nicht (nur) um den Preis“

Ein kalter Novemberabend in Bartringen, doch die Dorfkirmes lockt trotz der niedrigen Temperaturen zahlreiche Besucher an. Zwischen Lichterketten und dem Duft von gebrannten Mandeln zieht ein Stand immer wieder Jung und Alt an: das Entenangeln. Was auf den ersten Blick simpel erscheint, hat über Jahrzehnte einen besonderen Platz auf Volksfesten behauptet – nicht nur als Spiel, sondern als eine kulturelle Konstante, die generationsübergreifend funktioniert.

Der farbenfrohe Entenangel-Stand inmitten der lebendigen Atmosphäre der Bartringer Kirmes, umringt von Besuchern

Der farbenfrohe Entenangel-Stand inmitten der lebendigen Atmosphäre der Bartringer Kirmes, umringt von Besuchern Fotos: Carole Theisen

„Wir wohnen gleich in der Nähe, und es ist immer schön, wenn in der Gegend etwas los ist“, erzählt Jill, die mit ihrer Tochter Lena gekommen ist. Für Lena gibt es keinen Zweifel: Entenangeln ist das Highlight der Kirmes. „Das ist das Erste, worauf sich die Kinder stürzen“, sagt Jill. „Vermutlich, weil es am Ende immer ein Geschenk gibt. Bei den anderen Attraktionen gibt es das nicht.“

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