Literaturverfilmung

Die cineastische Fantasy-Version von Bulgakows Meisterwerk „Der Meister und Margarita“

Michael Lockshins aufwendige Verfilmung von Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“, einer bissig-grotesken Satire auf die Stalin-Ära, wurde in Russland zum Kritikererfolg und Kassenschlager. Der Streifen besticht schauspielerisch und visuell – und ist voller aktueller Bezüge auf die russische Gegenwart unter Putin.

Teuflisch gut: August Diehl als Woland

Teuflisch gut: August Diehl als Woland Foto: imdb

Moskau während der Stalin-Zeit: Trotz seines Bekanntheitsgrades wird ein Schriftsteller aus dem sowjetischen Schriftstellerverband ausgeschlossen, die Inszenierung seines jüngsten Theaterstücks über Pontius Pilatus wird aus ideologischen Gründen abgesagt, sein Verleger distanziert sich öffentlich von ihm und sein Freund Aloisius entpuppt sich als Verräter. Da lernt er Margarita kennen, die unglücklich mit einem hohen Funktionär verheiratet ist und seine Geliebte wird. Sie nennt den Schriftsteller „Meister“. Inspiriert von seiner Muse, beginnt dieser, einen Roman zu schreiben.

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