Restaurierungsprojekt
Die Syr ist in Not
Der Syr im Gebiet Schlammwiss-Brill soll auf der Länge von zwei Kilometern wieder ein kleines Stück „Natürlichkeit“ geschenkt werden. Das verkündet am Montag die Stiftung Hëllef fir d’Natur.
Übersyren, „Réserve naturelle“ Schlammwiss Foto: Editpress/Julien Garroy
„Versetzt, begradigt, verkürzt und in ein tiefes, monotones Bett gelegt“: Das soll der aktuelle Zustand der Syr sein. Dies schrieb die Stiftung „Hëllef fir d’Natur“ am Montag in einer Pressemitteilung. Der Abschnitt Schlammwiss-Brill zeige gewässerökologisch hohe Defizite auf. Durch die fehlende Struktur an Bachsohle und Ufer falle es jeglicher Art von Wasserlebewesen besonders schwer, sich anzusiedeln. Besonders Fische benötigen je nach Art und Alter wandelnde Strömungsmuster, so „Hëllef fir d’Natur“.
Deshalb sei ein großes Restaurierungsprojekt in Planung. Ziel sei es, der Syr im Gebiet Schlammwiss-Brill ein Stück Natürlichkeit zurückzugeben. Darum bemühen sich derzeit laut der Pressemitteilung die Flusspartnerschaft Syr und die Stiftung „Hëllef fir d’Natur“.