Luxemburg

Die Opposition will die Grundsteuer auf ungenutztes Bauland erhöhen

Ungenutztes Bauland soll nun auch in Luxemburg-Stadt den Eigentümern teurer zu stehen kommen – zumindest, wenn es nach drei der vier Oppositionsparteien im Gemeinderat geht. „déi gréng“, „déi Lénk“ und die LSAP haben einen Antrag gestellt, den betreffenden Grundsteuerhebesatz auf 15.000 Prozent zu erhöhen.

Laut den Oppositionsparteien in Luxemburg-Stadt reicht die Bautätigkeit nicht ansatzweise, um den Bedarf an Wohnungen zu decken. Dabei liegen viele Bauplätze brach.

Laut den Oppositionsparteien in Luxemburg-Stadt reicht die Bautätigkeit nicht ansatzweise, um den Bedarf an Wohnungen zu decken. Dabei liegen viele Bauplätze brach. Foto: Editpress/Didier Sylvestre

117 Hektar – so viel für Wohnzwecke vorgesehenes Bauland vegetiert in Luxemburg-Stadt laut dem Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser) zurzeit ungenutzt vor sich hin. Um den Besitzern Beine zu machen und Spekulationen zu unterbinden, haben die drei Oppositionsparteien „déi gréng“, „déi Lénk“ und LSAP deshalb am Montag, 6. Juli einen Antrag im Gemeinderat gestellt, den Grundsteuerhebesatz auf 15.000 Prozent zu erhöhen. Der Steuersatz liegt zurzeit bei 500 Prozent. Vorbild der Opposition ist die Stadt Diekirch, die einen vergleichbaren Antrag Anfang des Jahres einstimmig angenommen hatte.

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