L’histoire du temps présent

Die Industriestadt Esch im Wandel: Vom urbanen zum grünen und sozialen Esch (1918-1960er Jahre)

Denis Scuto behandelt in seiner Artikelserie die historische Entwicklung der Industriestadt Esch/Alzette im Südwesten des Großherzogtums Luxemburg, der Minette-(Eisenerz)-Region, von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute.

Josef Stübben, Stadtbauplan für Esch a. d. Alzette, Plan in vier Teilen, 1925

Josef Stübben, Stadtbauplan für Esch a. d. Alzette, Plan in vier Teilen, 1925 Quelle: Städtischer Entwicklungsdienst der Stadt Esch

Die Stadt Esch drohte nach dem Ersten Weltkrieg im Würgegriff der Industrie zu ersticken: Die drei Hüttenwerke und ihre Nebenanlagen nahmen eine Fläche von 260 ha ein, doppelt so viel wie der Rest der Stadt (125 ha). Diese Einkreisung durch die Hütten im Süden, Osten und Westen und zwei Schlackenhalden im Süden wurde noch verstärkt durch die Anlage von zwei Schlackenhalden in den Nachbargemeinden im Norden, eine auf dem Bann von Ehleringen, die andere auf dem Bann von Monnerich, sowie durch die Zementfabrik auf dem Gebiet von Schifflingen, ohne die Eisenbahnlinien und die zahlreichen Eisenerzgruben im Süden zu vergessen.

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