Die Erde pflegen und fair teilen

Die Gemüsebaugenossenschaft „Terra“ betreibt solidarische Landwirtschaft

Immer mehr Menschen legen Wert auf gesunde und nachhaltig produzierte Lebensmittel. Einen eigenen Weg in der Gemüseproduktion geht zum Beispiel die Kooperative „Terra“. „Keine Großhändler, keine Zwischenhändler“, lautet ihre Devise: Das ökologisch angebaute Gemüse geht direkt vom Produzenten zu den Kunden, die ihr wöchentliches Gemüse über einen jährlichen Mitgliederbetrag im Voraus bezahlen.

Bei „Terra“ ist Handarbeit angesagt: Gründungsmitglied Marko Anyfandakis

Bei „Terra“ ist Handarbeit angesagt: Gründungsmitglied Marko Anyfandakis Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Es ist ein wahres Paradies für Spaziergänger und Jogger: Das Eicherfeld oberhalb des „Bambësch“ ist eine grüne Oase nur unweit des Stadtzentrums. Es ist ebenfalls der Ort, wo drei junge Menschen – Marko Anyfandakis, Sophie Pixius und Pit Reichert – ihre Idee von nachhaltig produziertem Gemüse verwirklicht haben. 2014 haben sie Terra, die erste Genossenschaft für verantwortungsvolle Landwirtschaft in Luxemburg, gegründet. Terra steht für „Transition and Education for a Resilient and Regenerative Agriculture“. Einen verantwortungsvollen Umgang sowohl gegenüber den Konsumenten als auch gegenüber der Natur haben sie sich auf die Fahne geschrieben. 

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