Ein Jahr danach

Die Frage nach dem Warum: In Trier beginnt der Prozess um die Amokfahrt

Die Amokfahrt in Trier hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Ein Mann raste mit einem SUV durch die Fußgängerzone, tötete und verletzte gezielt Passanten. Nun kommt der mutmaßliche Täter vor Gericht: Der Prozess beginnt am Donnerstag (19.8.).

Trauerfeier am 2.12.2020 nach dem Vorfall in der Trierer Innenstadt, bei dem fünf Menschen getötet wurden

Trauerfeier am 2.12.2020 nach dem Vorfall in der Trierer Innenstadt, bei dem fünf Menschen getötet wurden Foto: Editpress/Marlene Bucher

Fünf Menschen hatten keine Chance, als der Amokfahrer sie in der Fußgängerzone erfasste und tötete. Gezielt, wahllos und mit hohem Tempo steuerte er Passanten in der belebten Einkaufsstraße in Trier mit seinem PS-starken Sportgeländewagen an. In der Absicht, „möglichst viele Menschen zu töten oder zumindest zu verletzen“ – formulierte die Staatsanwaltschaft. Die Amokfahrt am 1. Dezember 2020 dauerte nur wenige Minuten: Sie hinterließ neben den Toten zahlreiche Verletzte, rund 300 Traumatisierte und eine Stadt unter Schock.

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