Literatur
Der schwierige Weg des Elliot Page: „Pageboy“ nimmt Leser mit auf eine emotionale Reise
Auf dem Cover seiner Autobiografie „Pageboy“ zeigt sich Elliot Page (36) im weißen Feinripp-Unterhemd, Jeans und Halskette. Kurze Haare, selbstbewusster Blick, direkt in die Kamera gerichtet. „Meine Geschichte“ ist der Untertitel für das erste Buch des Schauspielers, seit Dienstag im Handel. In 29 Kapiteln auf über 300 Seiten schreibt Page bewegend und offen über Scham, Trauma und Selbstfindung.
Elliot Page, Schauspieler, kommt zur 94. Verleihung der Academy Awards in Hollywood. Jordan Strauss/Invision/dpa
Mit der Drama-Komödie „Juno“ (2007) in der Rolle einer ungewollt schwangeren Schülerin war Page berühmt geworden. Der Film brachte ihm damals eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin ein. Danach ging es in Hollywood schnell bergauf, mit Rollen in „Inception“, „To Rome with Love“, „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ oder „The Umbrella Academy“. Doch für Page verstärkte sich im Rampenlicht auch das Versteckspiel mit seiner Sexualität, der Ablehnung seines Körpers, begleitet von Depressionen, Panikattacken und Essstörungen.