Escher Schrebergärten

Der akute Wassermangel ist nur die Spitze des Eisbergs

Es läuft nicht rund in den Schrebergärten auf dem Escher „Gaalgebierg“. Die mangelhafte Wasserversorgung scheint dabei nur die Spitze des Eisberges zu sein. Das Problem ist nämlich nicht konjunktureller, sondern struktureller Natur. Es bedarf daher einer Lösung, die den überwiegend gutwilligen Teil der Pächter schützt und dafür sorgt, dass die Gärten das bleiben können, als was sie vor über 100 Jahren geplant wurden: ein Ort der Ruhe und vor allem der Existenzsicherung sozial schwächer gestellter Bürger. Es ist Zeit, dass etwas geschieht.

Das Wasserproblem ist nicht neu, sagt Nico Schötter, der die Schrebergärten in- und auswendig kennt und bereits seit Jahren auf Missstände und Unstimmigkeiten aufmerksam macht. Seinen Garten auf dem „Gaalgebierg“ hat sein Vater bereits in den 1950er Jahren gepachtet. Schötter hat „die Spielchen“ nun satt: „Ich möchte einfach nur, dass es läuft!“

Das Wasserproblem ist nicht neu, sagt Nico Schötter, der die Schrebergärten in- und auswendig kennt und bereits seit Jahren auf Missstände und Unstimmigkeiten aufmerksam macht. Seinen Garten auf dem „Gaalgebierg“ hat sein Vater bereits in den 1950er Jahren gepachtet. Schötter hat „die Spielchen“ nun satt: „Ich möchte einfach nur, dass es läuft!“ Foto: Editpress/Julien Garroy

Die gute Stimmung sitzt auf dem Trockenen. In den Schrebergärten auf dem „Gaalgebierg“ fehlt Wasser, ganze Gärten verdorren, das Unkraut nimmt überhand. Das System der Wasserzufuhr ist überfordert, was aber nicht nur an der brütenden Hitze und am Regenmangel liegen dürfte.

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