Sachbuch

Der Mafiaboss im Weißen Haus: Wie Trump den Patrimonialismus etabliert und Loyalität zu seiner Waffe macht

In seinem Buch „Trump & Co.“ analysiert der Cineast und Kulturkritiker Georg Seeßlen das Machtsystem des US-Präsidenten und vergleicht es mit dem eines Mafiabosses unter Mobstern sowie der Strategie und Symbolik der globalen Rechten. Und er fragt: „Wie konnte das passieren?“

Der „Don“, umgeben unter anderem von JD Vance, Marco Rubio und Pete Hegseth am 14. Juli im Weißen Haus

Der „Don“, umgeben unter anderem von JD Vance, Marco Rubio und Pete Hegseth am 14. Juli im Weißen Haus Foto: Andrew Caballero-Reynolds / AFP

„Ich bin ein Gespenst!“, behauptete einst Al Capone. „Ein Gespenst, der aus Millionen von Hirnen entstand.“ Der wohl berühmteste US-amerikanische Gangsterboss kontrollierte die Unterwelt von Chicago. Den Höhepunkt seiner Karriere hatte er von 1926 bis 1931. Capone wurde zum Mythos und Symbol des organisierten Verbrechens, der anderen Seite von Kapitalismus und American Dream. „Faszinierend und erschreckend“, findet Georg Seeßlen. „Der Mann dahinter hatte es nur auf Geld, Macht und Sex abgesehen, und er war selbst erstaunt darüber, wie leicht man das alles bekommt, wenn man nur skrupellos, clever und brutal genug ist.“ Ein Gespenst sei Donald Trump, behauptet Seeßlen in seinem neuen Buch „Trump & Co. Der un/aufhaltsame Weg des Westens in die Anti-Demokratie“.

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