Tiere

Der Kammmolch: Von der Larve bis zum ausgewachsenen Molch 

In milden, regnerischen Nächten im Frühjahr verlassen unsere heimischen Amphibien ihre Winterverstecke und begeben sich auf ihre alljährliche Wanderung zu den Laichgewässern, um sich dort zu paaren. Jetzt im Frühsommer neigt sich die Paarungszeit dem Ende zu.

Die Population des national und europäisch geschützten Kammmolches hat in der Sicona-Region zugenommen

Die Population des national und europäisch geschützten Kammmolches hat in der Sicona-Region zugenommen Fotos: Sicona

Viele Larven sind ausgewachsen und wandeln sich zu Jungtieren um, die nach und nach das Wasser verlassen und ihren Landlebensraum aufsuchen. Dort bleiben sie bis zum nächsten Frühling. Von allen heimischen Molcharten hat der Kammmolch die stärkste Bindung an das Laichgewässer. Die Tiere verbringen dort bis zu fünf Monate und überwintern sogar teilweise im Wasser. Wie bei allen Amphibien spielen aber auch die Landlebensräume eine wichtige Rolle. Da Kammmolche weniger wanderfreudig sind als andere Amphibienarten, ist eine enge Verzahnung der Landlebensräume mit den Laichgewässern für sie besonders wichtig. 

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