Schueberfouer 2026
Der Countdown läuft: 214 Schausteller und vier neue Attraktionen locken auf dem Glacis
Vom 21. August bis zum 9. September verwandeln 214 Schausteller den Glacis wieder in den größten Jahrmarkt des Landes. Neben vier neuen Attraktionen setzt die Stadt Luxemburg auch in diesem Jahr auf bewährte Mobilitäts- und Sicherheitskonzepte.
Bald tummeln sich wieder tausende Menschen auf dem Glacis in Luxemburg-Stadt Foto: Editpress/Alain Rischard
Der diesjährige Countdown läuft wieder: Am 21. August startet die „Schueberfouer“ in ihre 686. Auflage. Bis zum 9. September verwandeln 214 Schausteller den Glacis wieder in einen der größten Jahrmärkte Europas. Neben mehreren neuen Fahrgeschäften setzt die Stadt Luxemburg auf bewährte Konzepte. Neben vier neuen Attraktionen kündigten die Verantwortlichen am Donnerstag vor allem Maßnahmen zur Mobilität rund um das Festgelände an.
Die „Fouer“ erstreckt sich wie in den Vorjahren über eine Fläche von 4,44 Hektar. Insgesamt sind 214 Schausteller vertreten: 92 Betriebe stammen aus Luxemburg, weitere aus Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Die Aufbauarbeiten auf dem Glacis begannen bereits in der vergangenen Woche Foto: Editpress/Julien Garroy
Vier Neuheiten
Neu sind in diesem Jahr vier Fahrgeschäfte. Mit „Dr. Archibald – Master of Time“ kommt ein sogenannter „Dark Ride“ nach Luxemburg, bei dem Besucherinnen und Besucher mit einer Virtual-Reality-Brille auf die Suche nach einem verschwundenen Professor gehen. Hinzu kommen die Achterbahn „Wilde Maus“, die nach mehr als zehn Jahren auf die „Schueberfouer“ zurückkehrt, sowie die Fahrgeschäfte „King Loop“ und „Skater“.
Im Gastronomiebereich erweitert ein neuer Paella-Stand das Angebot. Gleichzeitig feiern mehrere bekannte Attraktionen wie „Thriller“, „Rotor“, „Techno Power“, „Circus Circus“ oder „Happy Sailor“ ihr Comeback. Laurent Schwaller, Leiter des städtischen Dienstes für Veranstaltungen, sprach von einem „abwechslungsreichen Cocktail“ aus Klassikern und Neuheiten.
Einen Schwerpunkt legen die Verantwortlichen auf die Anreise. Schöffe Patrick Goldschmidt (DP) riet den Besucherinnen und Besuchern, möglichst nicht auf das Auto, sondern auf Bus, Tram, Fahrrad oder das kostenlose Park-and-Ride-Angebot zu setzen. Das Parkhaus beim „Grand Théâtre“ bleibt – mit Ausnahme von Abonnenten und Personen mit eingeschränkter Mobilität – geschlossen.
Gleichzeitig werden Bus- und Tramangebote ausgebaut, zusätzliche Shuttleverbindungen eingerichtet und zahlreiche P+R-Plätze angebunden. In den Vierteln Limpertsberg, Pfaffenthal und Rollingergrund bleibt das Parken während der „Schueberfouer“ bis 1 Uhr nachts gebührenpflichtig, um den Verkehr in den Wohngebieten zu begrenzen.
Keine Einlasskontrollen
Auf Nachfrage des Tageblatt äußerten sich die Verantwortlichen auch zum Sicherheitskonzept. Wie bereits in den vergangenen Jahren werde es keine Einlasskontrollen geben. Ein „Risiko null“ existiere zwar nicht, sagte Goldschmidt. Gemeinsam mit Polizei, CGDIS und privaten Sicherheitsdiensten habe man jedoch ein umfassendes Sicherheitskonzept ausgearbeitet.
Ziel sei es, den Charakter der „Schueberfouer“ als frei zugängliches Volksfest zu bewahren und gleichzeitig für größtmögliche Sicherheit zu sorgen. Neu ist zudem, dass der „Service enfants perdus“ auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen ausgeweitet wird, die sich bereits vor dem Kirmes-Besuch registrieren lassen können.
Die „Schueberfouer“ ist vom 21. August bis 9. September täglich geöffnet. Die Fahrgeschäfte öffnen jeweils um 12 Uhr und schließen um 1 Uhr nachts, die Gastronomiebetriebe dürfen bereits ab 11 Uhr Gäste empfangen. Weitere Informationen finden sich auf fouer.vdl.lu.
Wichtige Termine der Schueberfouer
21. August (17 Uhr): Offizielle Eröffnung
25. August: Tag der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister
26. August: Familientag – reduzierte Preise auf Fahrgeschäften
27. August: Königinnentag
30. August: „Fouersonndeg“
31. August: „Fouerméindeg“
1. September: „Lämmy & Friends“ mit Gratis-Fouerbichelcher
2. September: Familientag in den Gastronomiebetrieben
4. September: Messe der Schausteller und Kranzniederlegung am Jean-l’Aveugle-Denkmal
7. September: Braderie in Oberstadt und Bahnhofsviertel
9. September: Halbe Preise auf Fahrgeschäften bis 20 Uhr, anschließend Feuerwerk (22 Uhr)