Grenzgemeinden
Der Bürgermeister von Villerupt hat gemischte Gefühle dem Großherzogtum gegenüber
Esch liegt vor der Tür. Nur wenige Kilometer trennen das Großherzogtum von Villerupt. Die französische Grenzstadt mit industrieller Vergangenheit, geprägt durch italienische Einwanderer, ist heute vor allem eine Stadt im Wandel. Aus 10.000 Einwohnern können bis 2030 deren 15.000 werden. Die Nähe zu Luxemburg sorgt für den Boom. Höhere Löhne drüben, günstigere Wohnungspreise im französischen Grenzgebiet. Pierrick Spizak, Kommunist, seit 2020 Bürgermeister von Villerupt, zeigt nicht mit dem Finger auf die Grenzgänger, er hebt ihn aber mahnend, um auf eine Entwicklung hinzuweisen, die er mit gemischten Gefühlen beobachtet. Einen Teil des Geldes, den seine Einwohner in Luxemburg verdienen und versteuern, möchte er durch eine Art Finanzausgleich zurückhaben und für dringende Projekte in seiner Stadt nutzen.
Esch liegt vor der Tür. Nur wenige Kilometer trennen das Großherzogtum von Villerupt. Die französische Grenzstadt mit industrieller Vergangenheit, geprägt durch italienische Einwanderer, ist heute vor allem eine Stadt im Wandel. Aus 10.000 Einwohnern können bis 2030 deren 15.000 werden. Die Nähe zu Luxemburg sorgt für den Boom. Höhere Löhne drüben, günstigere Wohnungspreise im französischen Grenzgebiet. Pierrick Spizak, Kommunist, seit 2020 Bürgermeister von Villerupt, zeigt nicht mit dem Finger auf die Grenzgänger, er hebt ihn aber mahnend, um auf eine Entwicklung hinzuweisen, die er mit gemischten Gefühlen beobachtet. Einen Teil des Geldes, den seine Einwohner in Luxemburg verdienen und versteuern, möchte er durch eine Art Finanzausgleich zurückhaben und für dringende Projekte in seiner Stadt nutzen.
Pierrick Spizak, 37, ist seit 2020 Bürgermeister der französischen Grenzgemeinde Villerupt. Er ist polnisch-italienischer Abstammung und Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs. Foto: Editpress/Alain Rischard/Montage:Grafik/Tageblatt