Von Arlon nach Koerich

Den Grenzverkehr entlasten: Belgien und Luxemburg bauen Radschnellweg

Ein zehn Kilometer langer Radschnellweg soll bis 2028 Arlon mit Koerich verbinden. Das grenzüberschreitende Projekt soll Pendlern eine Alternative zum Auto bieten. Doch es gibt auch Kritik.

Roland Fox zeigt Verkehrsministerin Yuriko Backes die Straßenbaustelle der Straßenbauverwaltung

Der Direktor der Straßenbauverwaltung, Roland Fox, zeigt der Verkehrsministerin Yuriko Backes die Baustelle Foto: Editpress/Georges Sold

Zwischen Arlon und Koerich soll bis 2028 ein zehn Kilometer langer Radschnellweg entstehen. Das zehn Millionen Euro teure Projekt „BELU“ soll u.a. Pendlern eine Alternative zum täglichen Grenzstau bieten. Am Montagnachmittag fand nun der erste Spatenstich statt. Aus Belgien reisten u.a. der wallonische Verkehrsminister François Desquesnes sowie der Bürgermeister von Arlon, Vincent Magnus, an. Bei dem Projekt „BELU“ handelt es sich um eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Belgien und Luxemburg. Es entsteht im Rahmen des interregionalen Programms „Interreg“ und wird mithilfe europäischer Fördermittel finanziert. Andere Geldgeber sind die Kommunen Arlon, Steinfort, Koerich sowie die luxemburgische und wallonische Regierung.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren