Gemeindesyndikat
„De Réidener Kanton“, eine 30-jährige Erfolgsgeschichte
Zehn Gemeinden im Westen Luxemburgs arbeiten seit drei Jahrzehnten in vielen Bereichen eng zusammen. In diesem Jahr sollte diese Kooperation ausgiebig gefeiert werden. Die Feierlichkeiten fielen aber der Covid-19-Seuche zum Opfer. Aber was ist eigentlich das interkommunale Syndikat „De Réidener Kanton“?
Unter anderem mit dem Fahrrad kann man die Region sehr gut erkunden Foto: „De Réidener Kanton“
Das interkommunale Syndikat „De Réidener Kanton“ besteht aus den zehn Gemeinden Beckerich, Ell, Grosbous, Préizerdaul, Rambrouch, Redingen, Saeul, Useldingen, Vichten und Wahl. Mit einer Fläche von 267,5 Quadratkilometern ist der Kanton Redingen hinter Clerf (322 Quadratkilometer) der zweitgrößte des Landes. Bei der Bevölkerungszahl liegt er aber nur auf dem 9. Rang, mit 18.664 Einwohnern. Redingen ist ein eher ruraler Kanton, wo die Forst- und Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Der Kanton zählt aber auch zwei große Gewerbezonen: der „Riesenhaff“ in Rambrouch (4,5 Hektar) und „Solupla“ in Redingen (5 Hektar). In den etwa 50 dort ansässigen Unternehmen arbeiten mehr als 700 Personen. In den kommenden Jahren ist eine Erweiterung der Gewerbezone „Solupla“ um 5 Hektar vorgesehen. Schätzungen zufolge werden dann ungefähr rund 1.000 Arbeitnehmer in den beiden Aktivitätszonen des Kantons beschäftigt sein.