Ausstellung
Das filmische Werk von Wim Wenders
„W.I.M. – Die Kunst des Sehens“ heißt bis zum 11. Januar 2026 die Ausstellung* in der Bundeskunsthalle Bonn, die der Frage nachgeht, inwiefern das Leben von Wim Wenders, seine Leidenschaft für das Reisen und die verschiedenen Kunstformen, für die sich der Filmregisseur begeistert, sein filmisches Werk geprägt haben.
„Paris, Texas“, hier mit Harry Dean Stanton (1983/84) Foto: Wim-Wenders-Stiftung – Argos Films
Plötzlich ist man mittendrin: Die Bonner Schau lässt den Besuchern Zeit, sich zu orientieren. Sie stellt auf Leinwänden die einzelnen Filme vor, die jeder mit Wim Wenders verbindet. So sind Ausschnitte etwa aus „Paris, Texas“ (1984) mit Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski zu sehen. Zuerst fällt einem der Engel aus „Der Himmel über Berlin“ (1987) u.a. mit Bruno Ganz auf, der sich in schwarz-weißen Szenen über Berlin beugt und heruntersteigt, um den Menschen in der Mauerstadt nahe zu sein. Erst als er sich fürs Menschsein entscheidet, werden die Bilder farbig.