Schwül, heiß und gewittrig

Das Wetter in Luxemburg kippt am Wochenende

Nach tagelangem Hochsommer im Frühling kippt die Wetterlage zum Wochenende hin. Die Wärme bleibt zunächst noch, doch die Luft wird zunehmend schwüler und das Gewitterrisiko steigt deutlich an.

Am Wochenende brodelt es – örtlicher Starkregen nicht ausgeschlossen

Am Wochenende brodelt es – örtlicher Starkregen nicht ausgeschlossen Foto: Editpress

Was sich in den vergangenen Tagen bereits andeutete, nimmt nun konkretere Formen an. Bereits gestern gab es knapp 30 Kilometer westlich von uns, in der Nähe von Libramont-Chevigny in Belgien, ein nahezu ortsfestes Gewitter mit Regenmengen von knapp über 50 l/m² in kurzer Zeit. Ein Vorgeschmack?

Eine Kaltfront, die mit einem Tiefdruckkomplex knapp nördlich der Britischen Inseln zusammenhängt, schiebt sich am Freitag von Nordwesten her in die hochsommerliche Luftmasse über Mitteleuropa. Statt die Wärme rasch zu verdrängen, vermischt sie sich zunächst damit, was die Luft zunehmend schwül und instabil werden lässt. Der Taupunkt, ein Maß für Feuchtigkeit, steigt am Samstag auf 16 bis teils sogar um 20 Grad, wodurch sich die Luft sehr unangenehm schwül anfühlt. Hinzu kommt eine Konvergenzlinie: ein Bereich, in dem bodennahe Winde aus unterschiedlichen Richtungen aufeinanderprallen und die Luft regelrecht zum Aufsteigen zwingen. Diese Zone erstreckt sich zunächst von Westfrankreich über Belgien in die Niederlande und den Nordwesten Deutschlands hinein, verlagert sich am Samstag dann aber in unsere Richtung.

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