Digitalisierung

Das Tageblatt macht einen Schritt für den Zugang zu Geschichte und Information

V.l.: Carlo Blum, stellvertretender Direktor der BNL, BNL-Direktor Claude Conter, Michelle Cloos, Generaldirektorin von Editpress, und Tageblatt-Chefredakteur Chris Schleimer

V.l.: Carlo Blum, stellvertretender Direktor der BNL, BNL-Direktor Claude Conter, Michelle Cloos, Generaldirektorin von Editpress, und Tageblatt-Chefredakteur Chris Schleimer Foto: Editpress/Lola Bourotte

Die Editpress-Gruppe, das Verlagshaus des Tageblatt, und die „Bibliothèque nationale du Luxembourg“ (BNL) haben eine neue Vereinbarung unterzeichnet, die die fortlaufende Digitalisierung des Tageblatt sichert. Während bislang die Ausgaben von 1913 bis 1950 online verfügbar sind, erlaubt die neue Konvention nun die Digitalisierung der Jahrgänge von 1950 bis heute.

Die digitalisierten Ausgaben werden – wie bisher – über das Online-Archiv eLuxemburgensia.lu zugänglich sein. Diese Plattform bietet nicht nur freien Zugang für Privatpersonen, sondern ermöglicht auch gezielte Recherchen in den historischen Beständen. Gerade in einer Zeit, in der der Zugang zu verlässlichen Informationen und journalistischen Quellen zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Digitalisierung historischer Presse ein entscheidender Schritt.

Sie bewahrt nicht nur das mediale Kulturgut des Landes, sondern stärkt auch die Informationsfreiheit und fördert das historische Bewusstsein. Digitale Archive wie eLuxemburgensia tragen so wesentlich dazu bei, die Vergangenheit zu verstehen und die Zukunft informierter zu gestalten.

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