Wiltz
„Das Resultat gambrinaler Studienreisen“: In diesem Museum braut sich was zusammen
Wiltz ist als Touristen-Hochburg, als Ardennenstädtchen, als Brauereistadt und auch als Begegnungsort für Pfadfindergruppen aus aller Herren Länder weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Daneben gibt es aber auch viele Museen, die man das ganze Jahr über besichtigen kann, zum Beispiel das Gerbereimuseum und das Museum der Ardennenschlacht im Wiltzer Schloss. Doch hinter diesen Mauern versteckt sich ein weiteres: das Nationalmuseum für Braukunst.
Wie aus Hopfen, Malz und Wasser eines der beliebtesten alkoholischen Getränke Luxemburgs wird, erfährt man in Wiltz Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Wir haben nicht umsonst das Wort „versteckt“ gebraucht, denn Tafeln, die auf das Museum mit seinen über 2.000 Exponaten zum Thema Bier und Braukunst hinweisen, sucht man rund ums Schloss vergebens. Man muss also schon im Vorfeld wissen, wo sich dieses Museum, das weitaus mehr als nur Geschichte(n) um den Gerstensaft erzählt, genau befindet. „Die Verwaltung, die sich hierzulande um den Denkmalschutz kümmert, verbietet das Anbringen einer Hinweistafel auf dem Gebiet um das Wiltzer Schloss“, heißt es. So weit, so absurd. Das lassen wir dann mal so stehen.