Von wegen kleine Schweiz

Das Müllerthal hat längst seinen eigenen Namen verdient

Wer durchs Müllerthal fährt, erkennt die Region meist schon nach wenigen Kilometern. Nicht an einem Ortsschild, sondern an den Felsen. Zwischen ihnen liegen Dörfer, Burgruinen, portugiesische Cafés, eine Kult-Disco und Luxemburgs älteste Stadt.

Von der Burg aus reicht der Blick weit über das Tal und die Dächer von Fels

Von der Burg aus reicht der Blick weit über das Tal und die Dächer von Fels Foto: Carole Theisen

Die Felsen kündigen das Müllerthal an, noch bevor es ein Straßenschild tut. Plötzlich rücken links und rechts gewaltige Sandsteinwände näher an die Straße. Manche stehen frei im Wald, andere wirken, als würden sie den Hang zusammenhalten. Sie verändern die Landschaft so deutlich, dass man kaum auf die Idee käme, sich noch in Luxemburg zu befinden.

Dass die Region seit über hundert Jahren den Beinamen „Kleine Luxemburger Schweiz“ trägt, überrascht angesichts dieser Kulisse kaum. Trotzdem: Das Müllerthal muss sich längst nicht mehr über andere Landschaften definieren. Mit der Aufnahme des Natur- und Geoparks Mëllerdall in das Unesco-Netzwerk der Global Geoparks erhielt die Region ihre eigene internationale Anerkennung. Die Sandsteinformationen entstanden über Millionen von Jahren durch Erosion und gehören heute zu den markantesten Landschaften des Landes.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren