Steigende Spritpreise

Das Gold aus der Pumpe: „Es ist unheimlich teuer“

Nachdem die Preise für Benzin und Diesel zu Beginn der Corona-Pandemie auf einen historischen Tiefstand gefallen waren, müssen Autofahrer auch im Großherzogtum in letzter Zeit wieder tiefer in die Tasche greifen. Das Beispiel einer Tankstelle an der „Eecher Plaz“ zeigt: Aus verschiedenen Gründen kommen aktuell weniger Kunden. Und die, die kommen, ärgern sich weitgehend über die hohen Preise. 

Nach dem Griff zum Zapfhahn folgt an der Tankstelle jener zum Geldbeutel. Manch einer staunt an der Kasse dann nicht schlecht darüber, wie sehr die Preise für Kraftstoffe in Luxemburg gestiegen sind.

Nach dem Griff zum Zapfhahn folgt an der Tankstelle jener zum Geldbeutel. Manch einer staunt an der Kasse dann nicht schlecht darüber, wie sehr die Preise für Kraftstoffe in Luxemburg gestiegen sind. Foto: Editpress/Alain Rischard

Ein sonniger Montag im ansonsten eher trüben Januar in Luxemburg. An einer Tankstelle an der hauptstädtischen rue d’Eich geht es gegen 12.30 Uhr ruhig zu. Man könnte schon fast sagen: auffallend ruhig. Denn müssen Autofahrer dort üblicherweise oft einen Moment abwarten, bis der Fahrer vor ihnen fertig ist, haben sie in dieser Mittagsstunde freie Bahn. „Wir haben momentan weniger Kundschaft und es wird nicht mehr so viel getankt. Morgens und um 17 Uhr merkt man gut, dass allgemein weniger Verkehr ist“, stellt Georges Schaeffer fest. Seit 1991 ist er als Geschäftsführer bei der Tankstelle an der „Eecher Plaz“ dabei. 

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