Vom Dachboden auf die Bühne

Das „Crowfield“-Festival in Remerschen bietet Kultur mit Kante

Es gibt Festivals, die sich wie Produkte anfühlen – durchdesignt, durchgeplant, durchkommerzialisiert. Und dann gibt es „Crowfield“. Ein zweitägiges Festival, das aus einer Idee unter Freund*innen entstand, auf einem alten renaturierten Parkplatz mitten im Grünen. Kein Ort für Hochglanz, sondern für Herzblut. Für Musik, Kunst und Gemeinschaft.

Der Ort unter dem Wasserturm hat für den Verein eine besondere Bedeutung

Der Ort unter dem Wasserturm hat für den Verein eine besondere Bedeutung Fotos: Carole Theisen

Der Weg zum Festival führt über einen holprigen Feldweg. Kein glitzernder Eingangsbereich, sondern ein charmantes Schild aus Holz, eine Wiese, ein Waldstück. Hier draußen, im Schatten des Remerscher Wasserturms, fand am Wochenende das „Crowfield“ statt. Was einst als Wohnzimmer-Jam unter Freundinnen begann, hat sich zu einer Bühne für aufstrebende Künstler*innen entwickelt – zu einer lebendigen Bewegung für eine Region, die kulturell oft übersehen wird.

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