Kanton Réiden
„Da ginn d’Kaddoe fir Chrëschtdag méi kleng“: Bürger müssen auf Energieprämien warten
Viele Bewohner der zum „Kanton Réiden“ gehörenden Gemeinden müssen sich nun in Geduld üben, wenn es um den Erhalt der ihnen zustehenden Energieprämien geht. „Les budgets prévus pour ces aides sont déjà entièrement épuisés dans certaines communes du canton de Redange“, so die Antwort an die Antragsteller.
Immer mehr Menschen lassen Solarpaneele oder Wärmepumpen einrichten – nur gibt es aktuell in mehreren Gemeinden keine Prämie Foto: dpa/Bernd Weißbrod
Das interkommunale Syndikat „Kanton Réiden“ zählt mit Useldingen, Grosbous-Wal, Beckerich, Ell, Préizerdaul, Rambrouch, Redingen, Saeul und Vichten neun Mitgliedsgemeinden, die dort verschiedene Dienste zusammengelegt haben, darunter den Bereich, bei dem es um die Anträge für Energieprämien geht. Im Klartext: Nachdem die betroffenen Einwohner ihre Prämie vom Staat erhalten haben, richten sie zusätzlich Anträge an ihre jeweilige Gemeinde, die dann an den zuständigen Dienst des genannten Syndikats zur Überprüfung weitergeleitet werden. Abschließend wird das Dossier an die zuständige Gemeinde mit einem positiven oder eventuell auch negativen Bescheid weitergereicht. Die Auszahlung der Hilfe obliegt der jeweiligen Gemeinde.
Nun hat es sich aber so, dass diese in den vergangenen Wochen mit folgender Antwort um Geduld und Verständnis gebeten wurden: „Aufgrund der sehr hohen Anzahl an Förderanträgen sind die für diese Zuschüsse vorgesehenen Budgets in einigen Gemeinden des Kantons Redange bereits vollständig ausgeschöpft. Die Anträge werden selbstverständlich weiterhin normal bearbeitet. In einigen Gemeinden ist für dieses Jahr noch eine Budgetanpassung geplant, die es ermöglicht, die entsprechenden Zuschüsse noch in diesem Jahr auszuzahlen. In anderen Gemeinden ist eine Anpassung erst Anfang nächsten Jahres möglich, und die Auszahlung kann sich daher bis zum Frühjahr verzögern. Mit freundlichen Grüßen, Kanton Redange.“