„Transparenter geht es kaum“

DP und CSV reagieren auf Kritik am Haushaltsplan von Luxemburg-Stadt

Die Stadt Luxemburg sollte sich beim Thema Transparenz oder bei der Bekämpfung von Leerstand an anderen Städten wie Esch sowie Düdelingen orientieren. Dazu riet die Opposition des hauptstädtischen Gemeinderats am Freitag bei der Debatte über den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Am Montag ging die blau-schwarze Mehrheit auf die Kritik ein.

Am Montag äußerte sich der Schöffenrat zu den Bemerkungen der Opposition in Bezug auf den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr

Am Montag äußerte sich der Schöffenrat zu den Bemerkungen der Opposition in Bezug auf den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr Foto: Editpress/Alain Rischard

„Wir haben das transparent kommuniziert – transparenter geht es kaum“, sagte Patrick Goldschmidt (DP) am Montag im Gemeinderat als Reaktion auf Kritik der Opposition. Bei der Diskussion um den Haushaltsentwurf 2026 am Freitag hatte sie der blau-schwarzen Mehrheit eine intransparente Darstellung der Kosten für den Thronwechsel vorgeworfen. Anders als etwa in Düdelingen – wo für die Ausgaben im Haushalt ein eigener Posten geschaffen wurde – wurden die Kosten in der Hauptstadt nachträglich im berichtigten Haushalt verbucht. Dieses Vorgehen verteidigte der für den Bereich Veranstaltungen zuständige Schöffe Patrick Goldschmidt am Montag als den „richtigen Weg“.

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