Solidarität

„D’Bitzdittien“ haben bereits 850 Masken genäht

Seit drei Wochen arbeiten sie unentwegt bei sich zu Hause. Die Rede geht von acht Frauen, die sich in der Zwischenzeit den Beinamen „d’Bitzdittien“ zugelegt haben. Ihre Aktion läuft im Rahmen des „Club Senior Nordstad“ und hat als Ziel, so viele Schutzmasken zu nähen, wie es nur irgendwie möglich ist. Am Wochenende besuchten wir drei von ihnen, und zwar Susi, Lotti und Paulette aus Colmar-Berg.

Susi bei ihrer Arbeit im stillen Kämmerlein

Susi bei ihrer Arbeit im stillen Kämmerlein Fotos: Editpress/Roger Infalt

Susi führte uns am Samstag in ihre „Nähstube“ im Kellergeschoss ihres Einfamilienhauses in Colmar-Berg. „Normalerweise ist dies ein Raum, der sich für Feiern mit Freunden und Bekannten eignet, aber jetzt habe ich ihn mit meiner Nähmaschine und meinen Utensilien in Beschlag genommen.“ Auf dem Tisch liegen Stoffreste, zum Teil bereits zugeschnitten. Daneben stehen Behälter mit Nähgarn und elastischem Gummiband. Auf einem zweiten Tisch warten fertige Schutzmasken auf ihre Abnehmer.

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