Porträt

Chantal Rossi: Die Sekretärin der Tageblatt-Redaktion geht in Rente

Ihr gesamtes Arbeitsleben verbrachte Chantal Rossi im Tageblatt. Heute ist Schluss, denn die Sekretärin der Redaktion geht in Rente. Rückblick auf das erfüllte Arbeitsleben eines bemerkenswerten Menschen.   

Chantal Rossi an ihrem Arbeitsplatz in der Tageblatt-Redaktion

Chantal Rossi an ihrem Arbeitsplatz in der Tageblatt-Redaktion Foto: Tageblatt

Zarte 19 Jahre alt war Chantal, als sie im Tageblatt als Schreibkraft anfing. Ein Freund, der für die Zeitung arbeitete, hatte ein paar Wochen vorher angefragt, ob keine Stelle für die junge Dame frei wäre. „Plötzlich bekam ich einen Anruf, ob ich noch immer Interesse hätte. Ja, natürlich, habe ich gesagt und anschließend sofort das Schreibmaschinenschreiben geübt. Das hatte ich zwar gelernt, aber ich war etwas außer Übung“, erinnert sich Chantal. Das Vorstellungsgespräch dauerte nicht lange. Man verlor keine Zeit und setzte die Kandidatin an eine elektrische Schreibmaschine. Sie musste zehn Minuten lang Texte tippen. Und bestand den Test. „Ich brauchte die Korrekturtaste nicht ein einziges Mal“, sagt Chantal fast 40 Jahre später nicht ohne Stolz.

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