Gemeinderat Esch
Chancengleichheit: ADR-Mann Schmit bekommt nach grenzwertiger Rede die Leviten gelesen
Alarmierende Zahlen des Sozialamts, Steuern, eine Kontroverse über eine Jugendstudie, das Sportstadt-Label und ein ADR-Mann, der die Leviten gelesen bekam: So können die Hauptpunkte der Escher Gemeinderatssitzung vom Freitag zusammengefasst werden.
Die Not steigt in Esch wesentlich stärker als im Landesvergleich. Das geht aus dem Bericht des Sozialamts hervor. Foto: Editpress/Alain Rischard
Erschütternde Zahlen gab es beim Bericht des Sozialamts, den der zuständige Schöffe Bruno Cavaleiro (CSV) in der Escher Gemeinderatssitzung vom Freitag vorstellte. Während die Nachfrage für eine soziale Unterstützung im Landesdurchschnitt im Jahr 2023 lediglich um 0,2 Prozent stieg, wurde in Esch eine Steigerung von sage und schreibe 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr festgestellt. In absoluten Zahlen beantragten im vergangenen Jahr 597 Haushalte oder 4.200 Personen Hilfe von der Gemeinde.