Luxemburg-Stadt

Bürgermeisterin verteidigt Auftrag an private Sicherheitsfirma 

Für die Opposition ist die Entscheidung, eine private Sicherheitsfirma den öffentlichen Raum kontrollieren zu lassen, illegal; für den Schöffenrat der Hauptstadt ist es eine Notwendigkeit. Erwartungsgemäß kam es am Montagnachmittag im Stadtrat zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) und Vertetern der Opposition bezüglich der privaten Sicherheitspatrouillen im Bahnhofsviertel.

Bürgermeisterin Lydie Polfer (r. der Erste Schöffe Serge Wilmes, CSV) verteidigte vehement das private Sicherheitskonzept

Bürgermeisterin Lydie Polfer (r. der Erste Schöffe Serge Wilmes, CSV) verteidigte vehement das private Sicherheitskonzept Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die drei Oppositionsparteien LSAP, „déi gréng“ und „déi Lénk“ legten am Montagnachmittag dem Gemeinderat die Motion vor, die sie bereits anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am gleichen Morgen der Presse vorgestellt hatten. In der Motion fordern die drei Parteien das Ende der privaten Sicherheitspatrouillen im Bereich der „Gare“ – die Konvention mit der privaten Sicherheitsgesellschaft ist ihrer Meinung nach klar illegal.

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