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Bürgermeisterin Polfer sieht Luxemburg mit Straßenkriminalität alleingelassen
Lydie Polfer sieht die Hauptstadt im Stich gelassen mit einer weiter zunehmenden Gewalt und Verwahrlosung, vor allem im Bereich des Hauptbahnhofs und in Bonneweg. Das erklärte die Bürgermeisterin in einem Radiointerview mit RTL am Mittwochmorgen.
Luxemburgs Bürgermeisterin Lydie Polfer im April 2021 Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Während man auf Gemeindeebene seine Hausaufgabe mache, etwa durch den Einsatz von vielen neuen Streetworkern, fehle die Vernetzung wichtiger Akteure – neben der Polizei und Justiz seien das etwa auch die Einwanderungsbehörde oder das Gesundheitsministerium. Letzteres betreibt die Drogenhilfe-Einrichtung „Abrigado“ in Bonneweg – wo sich aber längst „unhaltbare“ Zustände entwickelt hätten. Polfer plädiert im Radio für dezentralere Lösungen und striktere Zugangskontrollen.