Diekirch
Bürgermeister Charel Weiler im Gespräch: An Projekten fehlt es nicht – an Geld schon
Vom Innenverteidiger zum Stürmer. In etwa so könnte man den neuen CSV-Bürgermeister der Gemeinde Diekirch umschreiben. Der leidenschaftliche Fußballspieler sagt von sich selbst, dass er nie der große Techniker, dafür aber ein verbissener, ja, auch aggressiver Ausputzer auf dem Rasen war. In diesem Jahr wurde der Sohn des früheren CSV-Politikers Lucien Weiler zum Stürmer, eroberte er doch im Sturm zuerst den Posten des Ersten Bürgers der Brauereistadt und später ein Abgeordneten-Amt. Wir lassen den Nationalpolitiker heute mal außen vor und sprechen mit ihm über seine Aufgabe als Bürgermeister.
Charel Weiler will künftig auch Arbeitssitzungen mit der Opposition zu größeren Projekten einberufen Foto: Roger Infalt
„Eng aner Aart a Weis vu Politik fir Dikrech“: Unter diesem Leitmotiv stellten Charel Weiler und seine beiden Schöffen José Lopes Gonçalves (DP) und Paul Bonert (CSV) die Schöffenratserklärung für die Mandatsperiode 2023 bis 2029 vor. „Die Arbeit im Gemeinderat soll transparenter und partizipativer werden, als das die letzten Jahre unter der Stabführung der LSAP der Fall war“, so Charel Weiler am Mittwoch dem Tageblatt gegenüber. „Ich möchte damit sagen, dass wir, so weit es machbar ist, nicht allein die Opposition in Planungen und Diskussionen miteinbeziehen wollen, sondern uns auch die Bürgerbeteiligung groß auf die Fahne schreiben.“