Esch2022

Britische Zeitung kürt Esch zur „langweiligsten Kulturhauptstadt“ der EU

Ein Bericht über Esch erregt mal wieder die Gemüter. Dieses Mal war es ein Reporter des britischen „Telegraph“, der sich Anfang Februar einen Eindruck der Kulturhauptstadt verschaffen wollte. Entstanden ist eine Klischee-beladene Reportage, die sich irgendwo im Niemandsland zwischen Realität und Fiktion bewegt. Nur Belval ist mit einem blauen Auge davongekommen – und das wegen eines vermeintlichen Anflugs von Hipsterismus. „Berlin ist es aber nicht“, so das Fazit des Autoren.

Nur Belval kommt etwas glimpflicher im Bericht davon. Der Autor hingegen wollte nicht mal die Eröffnung des Kulturjahres abwarten.

Nur Belval kommt etwas glimpflicher im Bericht davon. Der Autor hingegen wollte nicht mal die Eröffnung des Kulturjahres abwarten. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Offenbar ist in Luxemburg der Anbau und Konsum von Cannabis längst erlaubt. Als erstes EU-Land überhaupt habe das Großherzogtum die weiche Droge legalisiert. Das zumindest versucht der britische Autor seiner Leserschaft weiszumachen. Dass es sich nur um die rauschfreie Variante CBD handelt, wird im Verlauf des Artikels nur am Rande vermerkt. Alles andere würde auch nicht ins Narrativ des Autors passen, der Esch gleich in den ersten Zeilen als öde Provinzstadt darstellt, die man nur im Rausch ertragen kann.

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